Wir sind eine Gruppe im Rahmen der weltweit tätigen Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die Expertengruppe für Belarus (Weißrussland) bei Amnesty International Deutschland. Wir sind Ansprechpartner für Informationen zur Menschenrechtslage in Belarus - innerhalb von Amnesty International Deutschland und für Anfragen vom außen! Die Gruppe besteht zur Zeit aus etwa zehn Mitgliedern, die sich regelmäßig alle zwei Wochen treffen, um gemeinsam für die Einhaltung der Menschenrechte zu arbeiten. Einen besonderen Schwerpunkt bildet unser Einsatz gegen die Todesstrafe. Belarus ist das letzte Land Europas, in dem Menschen hingerichtet werden.
Auf dieser Homepage bieten wir Ihnen ausführliche Informationen zur Menschenrechtssituation in Belarus, Petitionen zu aktuellen Fällen und die Möglichkeit zu persönlichem Engagement!
Falls Sie sich in Berlin aktiv für die Menschenrechte in Belarus einsetzen möchten, sind Sie herzlich zur Mitarbeit in unserer Berliner Belarus-Aktionsgruppe eingeladen! Wir schreiben Briefe an belarussische Behörden und fordern eine Verbesserung der Menschenrechtslage. Wir informieren die Öffentlichkeit durch Informationsstände und -veranstaltungen und sammeln Spenden. Darüber hinaus beteiligen wir uns an diversen Veranstaltungen des Berliner Bezirks von Amnesty International. Unsere Arbeit besprechen wir bei unseren Treffen, die etwa alle zwei Wochen in Berlin-Mitte stattfinden. Wir beteiligen uns auch gerne mit einem Stand oder Vortrag an Belarus-Veranstaltungen anderer Organisationen.
Und falls Sie nicht persönlich bei uns mitarbeiten können, freuen wir uns auch über eine Spende oder einen Förderbeitrag.

Am Montag, den 19. Dezember 2011, setzte sich unsere Gruppe einmal mehr vor der Botschaft der Republik Belarus mit einer Mahnwache gegen die Todesstrafe und für die gewaltlosen politischen Gefangenen in Belarus ein. Wir versuchten zudem 20.000 Unterschriften gegen die Todesstrafe in Belarus an die Botschaft zu übergeben.
Mit einer Kampagne und einer Unterschriftenaktion setzte sich Amnesty International in den letzten Monaten besonders für die Abschaffung der Todesstrafe in Belarus ein. Kopien der mehr als 20.000 in Deutschland gesammelten Unterschriften gegen die Todesstrafe in Belarus sollten im Rahmen der Mahnwache am 19. Dezember nun der belarussischen Botschaft in Berlin überreicht werden.

Die zwei Todesurteile, die heute (30.11.2011) in Belarus ausgesprochen wurden, beruhen auf einem Gerichtsverfahren, das internationalen Standards für einen fairen Prozess nicht stand hält, sagt Amnesty International.
Dzmitry Kanavalau wurde für das Ausführen von Terroranschlägen und die Herstellung von Sprengstoff verurteilt. Uladzslau Kavalyou wird vorgeworfen, Kanavalau unterstützt sowie die belarussischen Behörden von den Plänen nicht informiert zu haben.

Amnesty International fordert die belarussischen Behörden zur sofortigen Freilassung des bekannten Menschenrechtsverteidigers Ales Bialiatski auf, der heute aufgrund einer politisch motivierten Anklage verurteilt wurde.
Ales Bialiatski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna (Frühling), wurde von einem Gericht in Minsk wegen „Unterschlagung von Gewinnen in besonders großem Umfang“ zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.
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